18W10401, Euregio Gesellschaft, Kunst und Kultur, BIFO, Führungen, Vorträge

Entdecken - Staunen - Verstehen: Festungsmuseum Heldsberg

Entdecken - Staunen - Verstehen: Festungsmuseum Heldsberg
Das Artilleriewerk Heldsberg war Teil der Grenzbefestigung im Rheintal. Durch seine Lage kontrollierte es mit seinen vier 7.5 cm Festungs-Geschützen im Norden den östlichen Teil des Bodensees und im Süden die Rheinübergänge im Rheintal bis Montlingen. Sieben eingebaute Maschinengewehre und weitere in den Außenbunkern eingesetzte Infanterie- und Panzerabwehrwaffen sicherten den Zugang und die Abdeckung der unterirdischen Anlage. Mit einer Stollenlänge von 1000 Metern war das Werk Heldsberg eine der größten Grenzfestungen der Schweiz.
Das Werk wurde von 1939 bis 1941 erbaut. 1990 stellte es die Armeeführung außer Dienst. 1993 übernahm der Verein Festungsmuseum Heldsberg das ehemalige Artilleriewerk und machte es der Öffentlichkeit zugänglich. In den Dauerausstellungen werden Ordonnanzwaffen, schwere Waffen, Übermittlungsgeräte, Instrumente zum Beobachten sowie Munition gezeigt.

1. Vortrag
Einführung in die damalige Zeit. Dauer ca. 30 Minuten

2. Geführter Rundgang
in Gruppen von ca. 12 - 15 Teilnehmer zu den wichtigsten Anlageteilen, Dauer ca. 90 Minuten:
a. Kaserne
Spital; Küche; Lebensmittelraum; Reservoir; Schlafräume; Telefonzentrale; Bat. Flst; Essraum; Offiziersunterkunft; Postlokal
b. Kampfstände
MG- Stand; Geschützstand; Munitionsmagazine mit Ausstellungen
c. Maschinenraum
Diesel-Motoren-Generatorengruppen; Hauptverteilung; Werkstatt; Kiosk; Brennstofftanks;
d. Stollenverteidigung
Wachlokal; Kampfstand; Panzertüren

Schweiz, St. Margrethen, Obere Heldsbergstrasse 5, Festungseingang Leitung: Dr. Michael Grabher

Veranstaltungstage:

Sa. 13.10.2018 14:00 - 16:00 1 Nachmittag / 2.4 UE

Hinweise:

Achtung: Temperatur ganzjährig 13 Grad, gutes Schuhwerk anziehen.

Euro 20,-

VHS

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